Kindesmissbrauch Verjährung: Wann können Opfer noch Anzeige erstatten?

Viele Opfer von Kindesmissbrauch wissen nicht, dass sie auch noch Jahrzehnte nach der Tat rechtliche Schritte einleiten können. Durch die Hemmungsregel des § 78b StGB und die Reform von 2021 besteht für Betroffene die Möglichkeit, bis zum 50. Lebensjahr eine Strafanzeige zu erstatten. Dieser Beitrag erläutert übersichtlich die relevanten Fristen sowie die möglichen zivilrechtlichen Ansprüche.
Neuerungen im Verkehrsrecht 2026: Wichtige Reformen für Autofahrer und Fahrzeughalter

Besondere Umstände für Halbstrafenentlassung aufgrund Änderung KCanG

Die Halbstrafenentlassung erlaubt es verurteilten Personen, früher in die Gesellschaft zurückzukehren. Das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) regelt dies, aber wie wirken sich die Änderungen des KCanG auf diese Möglichkeit der Entlassung aus?
BGH: Kein räuberischer Diebstahl, wenn Handy nur als Beweis für eine Affäre eingesteckt wird

Entscheidung des Bundesgerichtshofs: Das bloße Mitnehmen eines Handys zur Sicherung mutmaßlicher Affärenbeweise begründet nicht automatisch Zueignungsabsicht. Unsere Strafverteidiger erklären die strafrechtlichen Folgen dieses Beschlusses.
BGH: Kein Tötungsvorsatz beim riskanten Überholmanöver

Ein riskantes Überholmanöver auf der A33 führte tödlich zu einem Unfall. Der BGH verneinte einen Tötungsvorsatz zum Zeitpunkt des Unfalls, prüft jedoch, ob die anschließende Fahrerflucht als versuchtes Tötungsdelikt zu werten ist.
Künstliche Intelligenz (KI) und Strafrecht: Wer haftet, wenn Algorithmen Straftaten ermöglichen?

Künstliche Intelligenz verändert das Strafrecht: Wer haftet, wenn Algorithmen Fehler verursachen oder Straftaten ermöglichen? Unser Beitrag erläutert, weshalb die Verantwortung weiterhin beim Menschen bleibt und welche Risiken sich daraus ergeben.
Fahrlässige Tötung im Straßenverkehr – Was droht rechtlich bei einem tödlichen Unfall?

Ein fataler Unfall kann gravierende strafrechtliche Folgen nach sich ziehen. Fahrlässige Tötung kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren oder einer Geldstrafe geahndet werden. Ein jüngstes Urteil verdeutlicht, dass die Umstände des Einzelfalls ausschlaggebend sind. In welchen Fällen entfällt die Strafbarkeit trotz des eingetretenen Todes? Ich werde dies erläutern.
Psychische Erkrankung und Strafbarkeit – Wann gilt man als schuldunfähig?

Psychische Störungen wie Borderline oder Schizophrenie können darüber entscheiden, ob eine Tat straflos bleibt.
Hier lesen Sie, unter welchen Voraussetzungen Gerichte Schuldunfähigkeit annehmen und welche Konsequenzen das für Beschuldigte hat.
Bankeinbruch: Vorschlaghammer und Stichmeißel als gefährliche Werkzeuge im Strafrecht

Ein Einbruch unter Verwendung eines Vorschlaghammers und eines Stichmeißels stellt gemäß BGH einen schweren Einbruch dar, selbst wenn kein Widerstand geleistet wird. Die Mitführung solcher gefährlicher Werkzeuge führt zu einer erheblichen Verschärfung der Strafe.
BGH-Entscheidung zu K.O.-Tropfen – Kein "gefährliches Werkzeug" im strafrechtlichen Sinne

Der BGH hat entschieden, dass K.O.-Tropfen nicht als “gefährliches Werkzeug” im Sinne des StGB gelten. Wenn jemand heimlich K.O.-Tropfen in ein Getränk träufelt, handelt es sich zwar um Gewalt, jedoch nicht um eine Straftat mit einem gefährlichen Werkzeug. Hier erfahren Sie mehr!